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Sommercamp 2015 - Triebental

Das erste Familienkaratecamp der verschiedenen Vereine der Shinkyokushin Organisation Austria fand vom 26. bis 30. August 2015 im Triebental in der Steiermark statt. Der Schwerpunkt lag auf gemeinsamen Karatetraining von Jung bis Alt. Trainiert wurden vor allem Kraft, Ausdauer und Kihon. Die Begleitpersonen der Karatekas waren bei ausgewählten Trainings herzlich eingeladen mit zu trainieren und ins Karate hinein zu fühlen.

Nach der Ankunft im Gasthof Braun und erfolgreicher Zimmeraufteilung, trafen sich die kleinen und großen Karatekas zum ersten gemeinsamen Lauftraining. Auch bei diesem Camp überraschte zu Beginn Sensei Marek Kubek alle Mitreisenden mit einem persönlichen T-Shirt als Erinnerung.

Familie Leitner verwöhnte uns mit ausgezeichneter österreichischer Hausmannskost. Diese versorgte alle Trainierenden nach dem Training mit genügend Kraft und Entspannung. Ebenso stand die Sauna für die müden Muskeln zur Verfügung. Nach dem Abendessen merkte man die Freude der Kinder, welche mit ungebremsten Elan weitere Übungen im Gastraum den anderen Karatekas vorführten. „Spagato“ und der angrenzende Spielplatz gehörte zum Desserts!

Zum Abschluss des Familienkaratecamps stand am letzten Trainingstag eine neue gemeinsame Herausforderung am Plan. Es galt den naheliegenden Berg zu bezwingen und im Eberlsee auf ca. 1.630m die verdiente Abkühlung zu finden. Nach ca. zweistündiger Wanderung sprangen alle in den eiskalten Bergsee. Abseits des klassischen Karatetrainings stärkte diese Wanderung den Zusammenhalt der Gruppe, brachte neue Erfahrungen und ein lustiges Erlebnis für die ganze Familie.

Es war für die Familien und Karatekas ein wunderschönes Erlebnis im Triebental. Unser Dank geht vor allem Sensei Marek Kubek und seiner Familie, der das Sommercamp hervorragend geleitet und organisiert hat. Selbstverständlich bedanken wir uns auch bei unseren Gastgebern im Gasthof Braun, die mit größtem Engagement für unser Wohlbefinden gesorgt haben.

Osu!



 

Austrian Open 2015

Am 14. Juni war es wieder so weit: Das Shinkyokushin Austrian Open 2015 fand statt, dieses Mal im Hakoah Sport- und Freizeitzentrum. Teilnehmer aus insgesamt 12 Nationen reisten an, um am Turnier teilzunehmen.

Das Turnier bot Kategorien in Kumite für Cadets, Juniors, Erwachsene und Senior, sowie Kata für Kinder und Erwachsene. Die Bewerbe wurden auf drei Matten gleichzeitig durchgeführt, wobei von allen Teilnehmern ein sehr gutes Niveau gezeigt wurde.

Auch die österreichischen Teilnehmer gaben alles und konnten in einigen Kategorien gute Platzierungen erreichen. Bei den Kindern in Kata erreichten Imam Baybatirov und Dragan Djurovic jeweils den zweiten Platz in ihrer Kategorie. In den Katabewerben für Erwachsene wurde Martin Strommer Zweiter in der Kategorie bis 5. Kyu.

In den Kumite-Bewerben schlugen sich die österreichischen Teilnehmer ebenfalls wacker. In der Kategorie -80kg bis 5. Kyu erreichte Artjom Zakaryan den 2. Platz, während sich Nazariy Koval und Zbigniew Soltysik über den 3. Platz freuen durften. Bei den Seniors über 35 Jahre erkämpfte sich Arslanbek Baybatirov den zweiten Platz und Dragan Serdarevic landete auf Platz 3.

Bei den Kämpfen herrschte ein hohes Niveau, dass leider auch für einige unserer Kämpfer das frühzeitige Aus bedeutete. So mussten sich Serji Solomoniani, Jasko Hadzialic, Peter Eichinger, Patrick Günser und Christian Kronsteiner bereits in den Runden vor den Halbfinalkämpfen geschlagen geben.

Alles in allem ist das Turnier gut verlaufen und alle waren bemüht, den Ablauf so reibungslos wie möglich zu gestalten. Wir bedanken uns bei allen Helfern, Schiedsrichtern, Zuschauern und natürlich Teilnehmern, die gemeinsam das Austrian Open 2015 wieder zu einem tollen Event gemacht haben.

Osu!



 

SPORT UNION Kyokushin Karate Klub bei der EM2015 in Warschau

Für die Shinkyokushin-Gemeinschaft ist 2015 WM-Jahr. Entsprechend groß ist das Engagement der Länder dieses Jahr bei Turnieren. Aus diesem Grund, und wahrscheinlich auch wegen der guten Lage zwischen West- und Osteuropa, fanden sich bei den diesjährigen Europameisterschaften für Kata, Junioren und Kumite nach Gewichtsklassen fast 400 Teilnehmer aus ganz Europa ein.

Auch aus Österreich startete das Team vom Sport Union Kyokushin Karate Klub, um an dem großen Spektakel in der polnischen Hauptstadt teilzunehmen. Arslanbek startete dieses Mal in der Kategorie Kata, währen Serji, Petra und Peter jeweils im Kumite teilnahmen. Als Betreuer reisten Sensei Marek Kubek und Sempai Danuta Kubek mit, für höhere Moral und bessere Laune im Team sorgte Aleksander Kubek ;-)

Das Team reiste zur Registrierung bereits am Donnerstag an und brachte zuerst einmal Abwaage und Anmeldung erfolgreich hinter sich. Am Freitag starteten dann die ersten Wettkämpfe. Neben den Kumite-Bewerben für die Junioren, in denen wir dieses Mal leider keinen Vertreter hatten, musste auch Arslanbek schon am Freitag ran. Arslan zeigte in der ersten Runde eine sehr schöne Kata, musste sich aber leider dennoch gegen seinen Kontrahenten aus der Ukraine geschlagen geben.

Am Samstag waren dann unsere Kämpfer dran. Wie es der dumme Zufall genau haben will, durften alle drei Kämpfer fast gleichzeitig auf die Matte. Sensei Marek hatte alle Hände voll zu tun, für alle drei da zu sein, da keiner der drei so kurz vor seinem Kampf wirklich den Kopf dafür hatte, sich um einen der anderen zu kümmern. Zum Glück konnte Sempai Arslanbek ihn ein wenig unterstützen. Während Marek mit Petra zu ihrem ersten Kampf ging, übernahm Arslan die Funktion als Coach bei Serji, der während Petras Kampf auf einer anderen Matte schon starten musste.

Petra startete gegen eine Kroatin in der Kategorie -65 kg. Von Anfang an konnte Petra den Kampf bestimmen. Man merkte, dass die starken Schläge zum Bauch Wirkung zeigten und ihre Gegnerin fand keine passende Antwort. Trotzdem hielt sich die kroatische Kämpferin gut und ließ kein vorzeitiges Ende durch eine Punktwertung zu. Nach 3 Minuten waren sich die Schiedsrichter dennoch einig: Petra war eine Runde weiter.

Im zweiten Kampf wartete eine Schwedin auf Petra. Der Kampf war in der ersten Runde sehr ausgeglichen und beide kämpften um jeden Zentimeter auf der Tatami. Die Schiedsrichter entschieden zu Recht auf Unentschieden. In der Verlängerung verletzte sich Petra undglücklich das Sprunggelenk. Sie bewies viel Spirit und kämpfte so gut es ging weiter. Leider konnte die schwedische Kämpferin die Verletzung zu ihrem Vorteil nutzen und Petra immer mehr unter Druck setzen. Nach einer sehr starken Verlängerung im 2. Kampf musste sich Petra leider geschlagen geben.

Serji startete zum ersten Mal für Österreich bei der Europameisterschaft und zwar in der Kategorie -70kg. Gleich in der ersten Runde wartete eine schwere Aufgabe auf ihn: Dominik Parol aus Polen war sein Gegner. Den Rücken gestärkt durch den Heimvorteil ging dieser in den Kampf und versuchte den Kampf mit Serji schnell zu beenden. Serji ließ sich aber nicht so einfach unterkriegen und hielt mit aller Kraft dagegen. Der Kampf war ausgeglichen, aber kurz vor Ende passierte es dann. Parol traf unseren Serji mit einer unerlaubten Technik, einem Faustschlag, zum Gesicht. Der Schlag traf mit ziemlicher Wucht und schickte Serji für kurze Zeit ins Land der Träume. Aufgrund des schweren Fouls wurde der Pole disqualifiziert. Zum Unglück für Serji entschieden die Ärzte aber auch, dass er nach einem so schweren Knockout nicht mehr weiterkämpfen dürfe. Somit ging er zwar aus der ersten Runde als Sieger hervor, durfte aber in der nächsten nicht mehr starten.

Peter startete in der Kategorie -90kg. Sein Gegner war ein junger Kämpfer aus Litauen. Während Peter versuchte, den Kampf ruhig zu starten und taktisch zu kämpfen, ging der Litauer von Anfang an aggressiver in den Kampf. Mit schnellen und hektischen Kombinationen bombadierte er unseren Kämpfer, konnte ihn jedoch nicht zurückdrängen. Peter versuchte mit harten Schlägen zum Körper und alt-bewährten Innen-Lowkicks dagegenzuhalten. Nach 3 Minuten entschieden die Schiedsrichter, wohl aufgrund der höheren Schlagfrequenz, aber mehrheitlich für den Litauer.

Am Ende konnte jeder unserer Teilnehmer wieder wertvolle Erfahrungen auf einem Turnier mit durchwegs hohem Niveau sammeln. Unser Dank geht an die Veranstalter, die das Turnier wirklich sehr professionell organisiert haben, was angesichts der Größe dieser Meisterschaft sicherlich keine leichte Aufgabe war.

Osu!



 

Domenica Cup 2015 in Samobor, Kroatien

Die Zeit vergeht schnell, und schon ist es wieder Zeit für das nächste Turnier. Am 7. März wurde in Samobor, Kroatien, der 12. Domenica Cup veranstaltet. Nachdem Sensei Marek bereits letztes Jahr mit seinen Schützlingen am Turnier teilgenommen hatte, machten wir uns auch dieses Mal wieder auf die Reise nach Kroatien.

Das erste schöne Erlebnis stellte sich gleich zu Beginn ein: Waren wir im letzten Jahr noch mit drei Teilnehmern angereist, konnten wir dieses Mal gleich sieben Wettkämpfer stellen. Während Arslan und Imam sich für den Kata-Wettbewerb registrierten, starteten im Kumite Jasko, Petra, Peter, Serji und Anita Marosan, die für den Wettkampf aus Innsbruck zu uns gestoßen ist.

Das Turnier startete am Vormittag mit den Kata-Bewerben, also zuerst für Imam und Arslan. In Kata wurde das neue Turnierformat verwendet, bei dem nicht mehr mit Punkten entschieden wird, sondern zwei Wettkämpfer gegeneinander antreten und die Schiedsrichter sich für einen der beiden entscheiden. Arslan war bei den Erwachsenen schon früh an der Reihe und konnte sich in der ersten Runde einen Sieg sichern. Obwohl er in der zweiten Runde ebenfalls eine sehr schöne Kata zeigte, die technisch sehr gut ausgeführt war, entschieden sich die Schiedsrichter gegen ihn und beendeten somit das Turnier für ihn leider.

Imam hatte bei den Nachwuchs-Wettkämpfern mehr Glück. Kata um Kata konnte er seine Gegner ausstechen und bis ins Finale vordringen. Leider musste er sich im Finale geschlagen geben, aber dennoch erreichte er einen sehr guten zweiten Platz und zeigte seine gewählten Katas auf einem sehr hohen Niveau.

Nach der Siegerehrung für die Katabewerbe starteten am Nachmittag die Kumitebewerbe. In der Kategorie Männer -70kg startete für unser Team Serji Solomoniani. Trotz der geringen Teilnehmerzahl in der Kategorie, lieferten die Wettkämpfer Kumite auf hohem Niveau ab. Serji musste alles geben und erreichte im harten und anstregenden Turnierverlauf einen guten 3. Platz.

Bei den Frauen waren wir dieses Mal durch Petra Halász und Anita Marosan vertreten. Im Gegensatz zu den WKO Regeln, kämpfen die Frauen bei der IKO Matsushima ohne Schienbeinschoner, wie wir beim Turnier feststellten. Unsere beiden Starterinnen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und gingen furchtlos in ihre Kämpfe. Anita lieferte sich in der ersten Runde einen sehr harten Kampf, der über volle 7 Minuten (3 Minuten, 2 Minuten, Abwaage, 2 Minuten) ging. Leider musste sie sich am Ende des kräftezehrenden Kampfes geschlagen geben.

Petra konnte ihre Gegnerin in der ersten Runde sehr schnell unter Druck setzen und gab das Tempo im Kampf vor. Leider sahen die Schiedsrichter das anders und entschieden auf Verlängerung. Die Kontrahentin war aber nicht in der Lage mitzuhalten und leistete in der zweiminütigen Verlängerung kaum Widerstand. Nach der Verlängerung war der Sieg für Petra eindeutig. Im Halbfinale musste sich Petra jedoch leider gegen eine sehr starke Ungarin geschlagen geben. Eine Verletzung aus dem Kampf verhinderte leider auch die Teilnahme am „kleinen Finale“ und Petra landete auf dem vierten Platz.

Bei den Men Open (+80kg) starteten Jasko Hadzialic und Peter Eichinger. Jasko hatte leider das Pech den Vorjahres-Sieger des Turniers gleich in der ersten Runde zu treffen. Er schlug sich sehr gut, aber die Schiedsrichter entschieden sich leider dennoch gegen ihn.

Für Peter lief es sehr gut. Den ersten Kampf konnte er nach 3 Minuten mit Waza-ari gewinnen, den zweiten sogar vorzeitig mit Ippon durch Shita-Tsuki nach einer Minuten beenden. Der dritte Kampf war bereits das Finale, in dem er gegen seinen Landsmann Emanuel Lebo aus dem Kyokushin-Kann Dojo antreten musste. Die beiden lieferten einen sehr harten Finalkampf ab, den Emanuel nach einer Verlängerung durch Schiedsrichterentscheid gewinnen konnte.

Insgesamt war das Turnier gut organisiert und es herrschte eine gute Atmosphäre. Für unser Team war es ein erfolgreiches Wochenende in Kroatien und wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich zu ihren Erfolgen!

Osu!



 

Carpathia Cup 2015, Rzeszów

Wie schon letztes Jahr, haben wir uns heuer wieder für den Carpathia Cup in Rzeszów, Polen angemeldet. Das Turnier hat in Europa einen guten Ruf und ist dementsprechend groß. Beinahe 400 Teilnehmer aus 8 verschiedenen Ländern sind zum 31. Januar 2015 angereist, um an dem Turnier teilzunehmen. Von unserem Dojo haben sich Peter (-90kg), Petra (-65kg), Arslan (Oldboy +80kg) und Imam (geb. 2002, -45kg) entschlossen beim Turnier anzutreten und sind am Donnerstagabend schon losgefahren.

So gab es trotz einiger Schwierigkeiten mit der Hotelbuchung genug Zeit, um vor dem Turnier zu entspannen und die Anmeldung konnte bequem am Freitagabend erledigt werden. Nachdem das Team erfolgreich registriert war, hieß es eigentlich nur noch einmal kurz schlafen und dann am Samstag in der Früh beim Turnier starten. Eigentlich.

Denn durch den stärkeren Schneefall in der Nacht von Freitag auf Samstag kam es für mehrere Teams zu Anreise-Schwierigkeiten. Unser Team war um 9 Uhr in der Halle, da es auf der Ausschreibung hieß, das Turnier startet um halb 11. Als wir angekommen waren, konnten wir aufgrund der langen Anmeldeschlange schon sehen, dass sich halb 11 niemals ausgehen würde. Also erst mal einen Platz in der Halle sichern und warten. Turniere in dieser Größenordnung sind sehr schwer zu organisieren und man will den Teilnehmern nicht aufgrund von erschwerten Anreisebedingungen die Teilnahme verwehren, das können wir verstehen. Trotzdem hätten wir uns irgendeine Form von Ansage über die Verzögerungen auf Englisch gewünscht (bei Teilnehmern aus 8 verschiedenen Ländern, sind halt leider auch ein paar dabei, die nicht polnisch können).

Unser erster Teilnehmer, der schließlich startete, war Imam, nach einer Verzögerung von knapp 4 Stunden. Mit 36kg ist Imam in seiner Kategorie (-45kg) ein ziemliches Leichtgewicht, wovon er sich aber nicht entmutigen ließ. Er bearbeitete seinen Gegner mit Hiza-Geris, Mawashi-Geris und schönen Schlagkombinationen. Sein Gegner hielt aber ebenfalls gut dagegen und konnte Imam immer wieder nach hinten drängen. Die Schiedsrichter entschieden leider gegen Imam und er musste sich bereits nach der ersten Runde geschlagen geben.

Nach Imams Kampf hieß es wieder warten. Leider dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Ziehungen für die Erwachsenen fertig waren. Petra war von unseren Kämpfern als zweite an der Reihe und startete ihren Kampf um 17:45 Uhr. Ihre Gegnerin kämpfte hektisch und schob mehr als sie schlug. Es war sehr schwierig für Petra einen Rhythmus zu finden und für die Schiedsrichte war schieben in diesem Kampf scheinbar kein Foul. Nach einer Verlängerung entschieden die Schiedsrichter für die Polin, man hatte das Gefühl, sie wollten aufgrund der Verspätung einfach nur schnell mit dem Turnier vorankommen.

Gleich nach Petras Kampf folgte Arslan in der Oldboy-Kategorie (+35 Jahre). In dieser Kategorie starteten dieses Jahr nur 4 Wettkämpfer, somit war der erste Kampf gleich das Halbfinale. Die Kontrahenten lieferten sich einen harten Kampf. Gegen Ende schien der Gegner einfach nur mit allen Mitteln gewinnen zu wollen. Während Arslan den ersten (regelwidrigen) Schlag ins Gesicht noch wegsteckte, ging er beim zweiten zu Boden. Die Frage, wo getroffen wurde stellte sich für die Ärzte gar nicht, nachdem die Lippen völlig geschwollen und blutig waren. Nach einem kurzen Check durch die Ärzte, richtete sich Arslan mutig auf und sagte, er würde die letzte halbe Minute des Kampfes noch durchhalten. Der Kampf ging so heftig weiter, wie er vor der Unterbrechung aufgehört hatte und Sekunden vor dem Schluss wieder ein Schlag ins Gesicht. Die Schiedsrichter reagierten völlig richtig – bevor der Kampf regulär beendet werden konnte, wurde Arslans Gegner disqualifiziert. Bereits kurze Zeit später kam es zum Finale. Arslan war sichtlich noch angeschlagen vom vorherigen Kampf, versuchte aber dennoch sein Möglichstes um den Kampf für sich zu entscheiden. Am Ende verlor er den Kampf knapp, konnte sich aber dennoch über einen hart erarbeiteten 2. Platz freuen.

Zuletzt war nur noch Peter übrig. Der erste Kampf ging über die volle Zeit von zwei Minuten. Gegen die starken Lowkicks auf das hintere Bein konnte der Gegner keine Lösung finden und Peter gewann den Kampf eindeutig. Ab dem Halbfinale sollten die Kämpfe 3 Minuten dauern. Mit der Einstellung „Warum eine Taktik ändern, wenn sie funktioniert?“ ging Peter in den zweiten Kampf und begann wieder die Beine des Gegners mit Lowkicks zu bombardieren. Nach der Hälfte der Zeit wurde der Kampf vorzeitig beendet – Innen-Lowkick zu Waza-ari und gleich darauf noch einmal zu Ippon. Im Finale stand Peter dann Marek Odzeniak gegenüber, einem erfahrenen Kämpfer, der für das polnische Nationalteam schon zahlreiche Bewerbe bestritten hat. Peter versuchte keinen Respekt zu zeigen und hielt eigentlich sehr gut mit Marek mit. Kurz vor Ende passierte es dann leider: die Konzentration ließ nach, die Hände sanken immer öfter nach unten und Marek Odzeniak nutzte eine Lücke sofort für Do-Mawashi Kaiten-Geri. Der Treffer zum Kopf war hart und schickte Peter unsanft zu Boden. Der Kampf war damit gelaufen.

Mit zwei zweiten Plätzen und gemischten Gefühlen haben wir Rzeszów am nächsten Tag Richtung Wien verlassen. Natürlich haben sich die Veranstalter bemüht ein möglichst gutes Turnier für alle zu organisieren. Ein paar Durchsagen auf Englisch und bessere Organisation hätten wir uns in diesem Fall trotzdem gewünscht.

Osu!



 

Wintercamp Triebental 2015

Vom 15.-18. Jänner haben wir uns wie jedes Jahr aufgemacht ins schöne Triebental, in die Steiermark, um das österreichische Wintercamp zu veranstalten. Es war ein ganz besonderes Camp, denn Sensei Marek Kubek fuhr dieses Mal zum 20. Mal mit Trainingswilligen zu einem Winterlager! Gleich zu Beginn wurden alle Teilnehmer deshalb mit einem T-Shirt, als Erinnerung an das Camp, überrascht!

Aus den verschiedenen Vereinen der Shinkyokushin Organisation Austria trafen sich insgesamt 25 Karatekas, um beim Wintercamp von- und miteinander zu lernen. Zwischen dem traditionellen Morgenlauf vor dem Frühstück und der entspannenden Sauna am Abend, fanden jeden Tag noch zwei abwechlsungsreiche Trainings statt, die sich aber vor allem auf Kraft, Kondition und Kämpfen konzentrierten.

Selbstverständlich darf bei so einem Camp der Spaß nicht zu kurz kommen, weswegen die Abende und die Pausen zwischen den Trainings immer wieder für Beisammensein in der Unterkunft genutzt wurden. Zum Jubiläum gab es am Samstag Abend ein schönes Nachttraining, das mit besonders hartem Training draußen im Schnee und einer Schneeballschlacht, die ihresgleichen sucht, den Höhepunkt darstellte.

Am Sonntag hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Natürlich wollten wir uns gebührend aus dem Triebental verabschieden und zwar mit einem letzten Training im Freien. Binnen kürzester fielen die Hüllen und alle Teilnehmer durften, nach gutem Vorbild von Sensei Marek, oben ohne in den Schnee hechten. Noch kurz einige Fotos in der Natur gemacht, ging es dann schnell unter eine warme Dusche und kurz darauf schon wieder zurück nach Hause.

Es war wie immer ein schönes Erlebnis im Triebental, das alle Teilnehmer wieder ein Stück näher zusammengebracht hat. Unser Dank geht an alle Senseis und Sempais, die beim Camp für uns da waren und allen voran an Sensei Marek Kubek, der das Wintercamp hervorragend geleitet und organisiert hat. Selbstverständlich bedanken wir uns auch bei unseren Gastgebern im Gasthof Braun, die sich wie immer größte Mühe gaben, unseren Aufenthalt mit gutem Essen und gemütlichen Unterkünften noch schöner zu machen!

Osu!



 

Offene Europameisterschaft in Kaunas, Litauen

Am Wochenende vom 7. bis 9. November fand in Kaunas, Litauen, die Europameisterschaft in der offenen Gewichtsklasse für Männer und Frauen und für U22 sowie Cadets statt. Für Team Österreich fand sich aufgrund zahlreicher Ausfälle dieses Mal wieder nur ein Kämpfer. Arslanbek Baybatirov stellte sich in der Kategorie Men Open für Österreich auf die Tatami. Mit ihm gemeinsam reisten Sensei Marek Kubek und Sempai Peter Kohlruss als Schiedsrichter und Peter Eichinger als Zuschauer und psychologische Unterstützung an.

Die Wettkämpfe waren so eingeteilt, dass Cadets, U22 Men und Frauen Open am Samstag stattfanden und Kata, U22 Frauen und Men Open am Sonntag. Die Katabewerbe nach den den Kämpfen einiger Teilnehmer zu machen, war unserer Ansicht nach nicht unbedingt gut, betraf uns dieses Mal allerdings ohnehin nicht.

Spannend war die EM von Beginn weg, die Kämpfe waren bereits bei den Jugendklassen auf einem guten Niveau und auch die Katabewerbe der U22 konnten überzeugen. In der Veranstaltungshalle wurde auf 5 Tatamis gekämpft, nur die Finalrunden, sowie sämtliche Kämpfe der Men und Women Open Kategorien wurden auf einer Haupt-Tatami ausgetragen.

Am Sonntagabend war es dann für Arslanbek so weit. In seinem Kampf trat er Kepa Etxeberria aus Spanien gegenüber, ein erfahrener Kämpfer, der bereits auf zahlreichen internationalen Turnieren gekämpft hat und gute Platzierungen erreichen konnte. Arslan zeigte allerdings keinen Respekt und kämpfte mit dem Spanier auf Augenhöhe. Die beiden tauschten wuchtige Schläge aus und der Spanier gestaltete den Kampf sehr hektisch. Bereits nach einigen Sekunden traf er Arslan mit dem Arm zum Hals und kassierte eine Verwarnung. Nach einem Angriff konterte der Spanier mit einem Lowkick und traf Arslan, der den Bloch nicht mehr ganz zu Ende führen konnte aufs Knie. Der Treffer setzte unseren tapferen Kämpfer leider außer Gefecht und beendete den Kampf somit vorzeitig.

Somit blieb nichts anderes, als die restlichen Kämpfe von der Zuschauertribüne anzusehen und nach einem kurzen Aufenthalt bei der Sayonara-Party wieder die Heimreise anzutreten. Die Veranstalter gaben sich die größte Mühe, das Turnier reibungslos ablaufen zu lassen und zu einem schönen Event für alle Teilnehmer zu machen. Im Großen und Ganzen ist ihnen das auch recht gut gelungen.

Osu!



 

Austrian Open 2014

Austrian Open

Am 15. Juni 2014 hatte das Warten endlich ein Ende: Die Austrian Open 2014 fanden in der Rundhalle Rennbahnweg endlich wieder statt, nachdem letztes Jahr pausiert wurde. Das Turnier hat sich schon seit Jahren in den Kalendern zahlreicher Dojos etabliert und so war es nicht verwunderlich, dass auch dieses Jahr 217 Teilnehmer in Kata und Kumite der Einladung von Sensei Marek Kubek folgten. Insgesamt nahmen Karatekas aus 9 verschiedenen Ländern teil: Deutschland, Kroatien, Ungarn, Polen, Tschechien, Ukraine, Georgien, Schweden und selbstverständlich Österreich waren auf den drei Tatamis vertreten.

Sowohl Kata als auch Kumite wurden auf einem hohen Niveau gezeigt, wobei sich unsere eigenen Teilnehmer keinesfalls verstecken mussten. Von Kindern bis zu den Erwachsenen nahmen zahlreiche österreichische Kämpfer am Austrian Open teil und erzielten gute Ergebnisse. Bereits bei den Jungen unter 13 Jahren konnte Imam-Bek Baybatirov für Österreich den 3. Platz holen. Bei den Erwachsenen bis 5. Kyu erreichte Malgorzata Kleska den 1. Platz und Martin Strommer den 2. Platz.

Auch im Kumite waren dieses Jahr von Cadet bis Senior +35 fast überall österreichische Kämpfer vertreten. Für einige war es die erste Turniererfahrung, was natürlich immer etwas Besonderes ist. Auch wenn leider nicht alle Österreicher eine Top-Platzierung erreichen konnten, haben sich zumindest alle hervorragend geschlagen. Artjom Zakaryan, Arslanbek Baybatirov und Peter Eichinger vom Sport Union Wien Karate Klub mussten sich in ihren Kategorien leider schon in der ersten Runde geschlagen geben, so wie auch Günther Czasar und Marcel Kovacs aus Neusiedl. Dzevad Secovic und Jürgen konnten in ihrer Kategorie jeweils den ersten Kampf gewinnen mussten aber leider in der zweiten Runde ebenfalls eine Niederlage hinnehmen.

In der Kategorie -80kg bis 5. Kyu konnte Martin Strommer den 3. Platz holen. Bei den +80kg bis 5. Kyu setzte sich Peter Razhev für Österreich durch und erreichte den 1. Platz. Stefan Bittgen erreichte in dieser Klasse Platz 3. Auch bei den Masters schafften es Österreicher bis ganz nach vorne. Bei den Leichtgewichten -70kg holte Serj Solomoniani den 2. Platz und gewann auch den Best Spirit Award . Bei den Schwergewichten +80kg stand mit Emanuel Lebo ebenfalls ein Österreicher auf dem Stockerl und zwar, genau wie vor zwei Jahren, auf dem ersten Platz!

Die Veranstalter zeigten sich bemüht einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, was angesichts der Größe des Turniers zwar nicht immer leicht war, alles in allem jedoch gut gelang. Wir bedanken uns bei allen Helfern, Schiedsrichtern, Zuschauern und natürlich Teilnehmern, die gemeinsam das Austrian Open 2014 wieder zu einem tollen Event gemacht haben. Osu !

Bilder
Gewinner



 

German Open 2014 in Eislingen bei Stuttgart

Die Turniersaison ist in vollem Gange und beinahe im Wochentakt gibt es Wettkämpfe zu besuchen. Drei Wochen Pause nach Kroatien müssen reichen, befand Peter und machte sich gemeinsam mit Petra Halász als Coach auf den Weg nach Eislingen, Deutschland, zu den German Open 2014. Obwohl das Turnier von einem anderen Verband organisiert wurde, gab es keinerlei Probleme mit der Anmeldung und man wurde herzlich empfangen.

Einige bekannte Gesichter von früheren Turnieren und Trainingslagern waren mit dabei, unter anderem schickten auch unsere Freunde aus Bad Kötzting und Ingolstadt ihre Kämpfer nach Eislingen. Die German Open waren dieses Mal wirklich "Open". Das bedeutet, dass es keine Gewichtsklassen gab; jeder der kämpfen wollte war in der gleichen Kategorie, egal ob 80 kg oder 110 kg. Neben der Klasse "Men Pro Open" in der Peter angemeldet war, gab es aber auch noch eine Beginner Klasse und Klassen für Kinder, Jugendliche, "Oldboys" und natürlich auch für Frauen.

Bei den Men Pro Open waren dieses Jahr 21 Kämpfer angemeldet, es war also ein langer Weg, für alle die ins Finale wollten. Gleich in der ersten Runde wartete eine unangenehme Überraschung für unseren Kämpfer: Igor Jordan, aus dem Tokon Dojo Bad Kötzting war der Gegner. Abgesehen von Igors Kraft und seinen gefährlichen Beinen ist es nie einfach gegen Freunde auf die Tatami zu gehen. Dennoch blendeten das beide Kämpfer aus und lieferten sich einen harten Kampf. Peter konnte Igor zweimal mit einem Lowkick auf die Innenseite des rechten Beins erwischen, während dieser selbst gerade kicken wollte und so den ersten Kampf bereits vorzeitig mit zwei Waza-ari Wertungen für sich entscheiden.

In der zweiten Runde wartete ein Spanier, der mit seinem Team aus Barcelona für das Turnier angereist war. Da es sich nach wie vor um eine Vorrunde handelte, dauerte die erste Runde nur 2 Minuten. Der spanische Karateka kämpfte sehr aggressiv und versuchte Peter mehrmals vergeblich zum Kopf auszuknocken. Nach 2 Minuten entschieden die Schiedsrichter auf unentschieden. Peter's Gegner entschied allerdings, dass er genug hatte und gab den Kampf vor Beginn der Verlängerung auf.

Im Viertelfinale wartete ein ungarischer Kämpfer, Bence Badar, aus Debrecen. In diesem Kampf war der Gewichtsvorteil auf Peter's Seite, der gut 10 kg schwerer war. Der Ungar konnte seine Schnelligkeit nicht gut genug ausspielen und Peter traf ihn hart mit Shita-Tsuki zu den Rippen – Waza-ari. Wie schon im ersten Kampf war auch jetzt wieder eine Schwachstelle klar und es hieß abwarten, bis der Gegner einen Fehler macht. Und wirklich, kurz darauf ein erneuter Treffer auf die Rippen und der Kampf war gewonnen.

Im Halbfinale traf Peter dann auf einen Franzosen. Beide Kämpfer zogen alle Register und aus den Augen der Zuschauer war der Kampf 3 Minuten lang ziemlich ausgeglichen. Leider nur aus den Augen der Zuschauer. Die Schiedsrichter entschieden mehrheitlich gegen ein Unentschieden und für den Franzosen. Peter war somit im kleinen Finale um Platz 3, das allerdings nicht stattfand, weil Peter's Gegner vom Halbfinale zu angeschlagen war um zu kämpfen.

Somit ein dritter Platz bei diesem stark besetzten Turnier, auf den man durchaus stolz sein kann! Wie immer möchten wir uns bei den Veranstaltern recht herzlich für die Organisation des schönen Turniers und die Gastfreundschaft bedanken und allen Gewinnern herzlichst gratulieren!

Osu!



 

Zu Gast beim 11. Domenica Cup in Kroatien

Wieder einmal folgten unsere Kämpfer vom Sport Union Kyokushin Karate Klub Wien einer Turniereinladung. Dieses Mal ging es nach Samobor, Kroatien, wo zum elften Mal der Domenica Cup veranstaltet wurde. Sensei Marek Kubek, Sempai Peter Kohlruss, Peter Eichinger und Dzevad Secovic machten sich auf den Weg. Leider musste Jürgen dieses Mal aufgrund einer Verletzung kurzfristig absagen.

Dzevad startete in der Kategorie -80kg und Peter in der offenen Gewichtsklasse, die dieses Mal bereits bei +80kg startete. Dzevad musste als erster auf die Matte und traf auf einen Kämpfer aus Ungarn, Istvan Fabrik. Dzevad kämpfte sehr beherzt und versuchte den Ungarn zurückzudrängen. Istvan ließ sich aber nichts gefallen und versuchte Dzevad vor allem mit Jodan-Techniken zuzusetzen. Buchstäblich in der letzten Sekunde konnte er Dzevad mit einem Mawashi-Geri Jodan treffen, der zwar bereits außerhalb der Kampffläche traf, aber von den Schiedsrichtern dennoch mit Waza-ari gewertet wurde und das Aus für Dzevad in der ersten Runde bedeutete. Dzevad konnte jedoch eine wichtige Erfahrung sammeln und mit dem Kämpfer aus Ungarn gut mithalten, der später das Turnier in dieser Kategorie für sich entscheiden konnte.

Peter traf in der ersten Runde auf einen serbischen Kämpfer. Beide versuchten den Kampf ruhig zu gestalten und ohne viel Hektik zu kämpfen. Die Taktik, die Sensei Marek für Peter ausgedacht hatte, ging bei diesem Kampf voll auf. Peter konnte seinem Gegner mit starken Lowkicks so zusetzen, dass sich dieser schon nach knapp 2 Minute nach zwei Waza-aris geschlagen geben musste. Nach einer fast dreistündigen Pause folgte erst der zweite Kampf. Dieses Mal gegen einen alten Bekannten: Dario Šančić hatte Peter vor 3 Jahre bei den polnischen Meisterschaften geschlagen. Dieses Mal wollte Peter die Rechnung begleichen. Der Kampf war aber nur von kurzer Dauer. Beide tauschten harte Schläge aus und waren sich ebenbürtig. Aber nach knapp einer Minute schlug Dario mit seinem Rist mit voller Kraft auf Peters Knie. Der Rist war sofort sehr stark angeschwollen und Dario musste den Kampf vorzeitig aufgeben.

Damit stand Peter im Halbfinale. Sein Gegner, Tomislav Novoselec, war um einiges leichter und nutzte von Anfang an seine Beweglichkeit sehr gut aus. Peter wurde zwar kaum getroffen, hatte aber selbst große Schwierigkeiten seinen Gegner zu verfolgen und Schläge zu landen. Nach drei Minuten Verfolgungsjagd entschieden die Schiedsrichter auf Verlängerung. Tomislav wurde in der Verlängerung aktiver und es gab mehr Schlagabtäusche. Dabei traf er Peter einmal unglücklich mit einem Lowkick zwischen die Beine. Peter konnte den Kampf zwar fortsetzen, schaffte es aber nicht schnell genug sich vollständig von dem Treffer zu erholen. Sein Gegner witterte die Chance und setzte ihm mit Lowkicks zu, bis Peter sich kurz darauf geschlagen geben musste.

Wir dachten kurz, dass das Turnier somit zu Ende wäre, fanden aber schnell heraus, dass es bei diesem Turnier nicht zwei dritte Plätze geben sollte, sondern nur einen. Somit stand noch ein Kampf um Platz 3 für Peter aus. Laszlo Vincze aus Ungarn war ebenfalls im Halbfinale ausgeschieden und stellte sich Peter in seinem vierten und letzten Kampf an diesem Abend entgegen. Der Kampf war allerdings sehr schnell vorbei. Laszlo war bereits vom Halbfinale angeschlagen und zwei starke Lowkicks auf den linken Fuß reichten aus, um Peter den dritten Platz zu sichern.

Das Turnier lief also erfolgreich für die beiden Kämpfer des Sport Union Kyokushin Karate Klub Wien, die durch Sensei Marek Kubek und Sempai Peter Kohlruss perfekt motiviert und unterstützt wurden. Wir möchten den Gewinnern des Turniers herzlich gratulieren und uns für die Einladung bei den Organisatoren bedanken!

OSU!



 

10 Jahre Wintercamp Deutschland – mit Gast-Trainer Sensei Norichika Tsukamoto

Von 7. bis 9. Februar fand in Lam, Deutschland, das 10. German Shinkyokushin Wintercamp statt. Dieses Jahr wurde anlässlich des Jubiläums ein ganz besonderer Gast eingeladen: Sensei Tsukamoto aus Japan, zweifacher Weltmeister und Trainer des japanische Kaders, erwies den Camp-Teilnehmern die Ehre und gab einen kleinen Einblick in sein Können und seine Erfahrung.

Peter Eichinger und Petra Halász ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, an diesem ganz besonderen Camp teilzunehmen und reisten gemeinsam mit Shihan Zoltán Polacsek und Csenge Szepesi aus Sopron nach Bayern. Wie jedes Jahr war die Stimmung von Anfang an familiär und alles perfekt durchorganisiert. Das Begrüßungstraining wurde am Freitagabend im Freien abgehalten, was bei den Frühlingstemperaturen wahrscheinlich sogar angenehmer war, als in der Halle zu trainieren.

Am Samstagvormittag wurde dann für die Trainings in Gruppen eingeteilt. Für Peter und Petra gab es je eine Trainingseinheit mit Sensei Muzaffer Baczak, der wie immer ein ausgezeichnetes Kampftraining leitete, und ein erstes Training mit Sensei Tsukamoto, wo dieser auf einzelne Technikfragen und einfachere Kombinationen einging. Dabei war vor allem interessant, wie er viele Techniken auf seine eigene spezielle Weise ausführt und verwendet.

Am Nachmittag gab es die alljährliche Wanderung auf den Osser. Nach einer kleinen Fotosession und einer kurzen Rast am Gipfel ging es auch schon wieder in Richtung Tal, dem letzten Training am Samstag entgegen. Dieses Mal wurden keine Gruppen eingeteilt und alle Teilnehmer durften mit Sensei Tsukamoto Kampfkombinationen trainieren. Dabei wurden sowohl Kombinationen für Turniere, aber auch einige Techniken zur Verteidigung oder zum Ärgern der Kollegen im Dojo vom Champion gezeigt ;-)

Nach einem gemütlichen gemeinsamen Ausklang in der Kellerbar des Kolpinghotels war auch schon der letzte Trainingstag angebrochen. Am Morgen gab es ein gemeinsames Lauf- und Kihontraining. Vom Frühstück ging es dann weiter zu den letzten beiden Programmpunkten des Wintercamps. Für unsere Kämpfer aus Wien bedeutete das Kadertraining mit den anderen Wettkämpfern und das gemeinsame "Special Training" mit allen Teilnehmern des Wintercamps.

Das Kadertraining wurde wieder von Sensei Tsukamoto geleitet und gab einen kleinen Einblick, wie er das Training mit dem japanischen Team aufbaut. Obwohl eigentlich nichts Neues dabei war, war es ein ganz besonderes Training. Man konnte die Energie im Raum förmlich spüren und keiner der Trainierenden gab unter den wachsamen Augen und motivierenden Rufen der anwesenden Shihans und Sensei Tsukamoto weniger als 120%.

Zuletzt wartete noch das Special Training auf alle Teilnehmer des Camps: Nach einem kurzen Lauf in den Wald wurde ein kleiner Wasserfall sichtbar. Jeder der angereisten Karatekas durfte seinen Spirit beweisen und in Unterwäsche bekleidet für ein paar Sekunden unter dem Wasserfall stehen. Damit endete das, wie immer viel zu schnell vergangene, Wintercamp in Deutschland und nach einer kurzen Abschiedszeremonie und Mittagessen ging es auch schon wieder auf nach Hause.

Wir möchten uns sehr herzlich bedanken, dass wir wieder beim Wintercamp in Deutschland dabei sein durften und können es kaum erwarten, auch nächstes Jahr wieder vorbeizukommen. Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Sempai Uli Huber und dem gesamten Dojo Bad Kötzting, die auch dieses Jahr wieder für ein perfektes Wintercamp gesorgt haben!

OSU!



 

Carpathia Cup 2014 in Rzeszów, Polen

Gleich zur Einstimmung ins neue Jahr haben wir am Wochenende zum 18. Jänner den Carpathia Cup in Polen besucht. Sensei Marek Kubek, Peter Eichinger und Jürgen Gumprecht (+ Familie) reisten aus Wien an, um die eigene Turniersaison im Jahr 2014 zu eröffnen.

Das Turnier war in zahlreiche Alters- und Gewichtsklassen gegliedert und unsere beiden Kämpfer starteten in den Kategorien -8≤0kg und +90kg, bei den Erwachsenen natürlich ;-)

Für Peter war das Turnier leider schon nach dem ersten Kampf vorbei. Sein Gegner aus dem Dojo in Wrocław war ihm ebenbürtig und der Kampf war in der ersten Runde ausgeglichen. In der Verlängerung versuchten beide Kämpfer sich gegenseitig mit vielen Lowkicks unter Druck zu setzen. Leider wurde Peter in der Schlussphase drei Mal frontal auf der Kniescheibe getroffen. Die Schläge waren für das vorbelastete Knie zu viel und Peter musste den Kampf beenden.

Für Jürgen lief es dieses Mal dafür umso besser. Seine Kategorie war zwar mit starken Gegnern besetzt, aber Jürgen zeigte Kampfgeist und Siegeswillen und konnte den ersten Kampf vorzeitig für sich entscheiden, den zweiten Kampf nach einer Verlängerung gewinnen und sich so ins Halbfinale vorkämpfen. Dort traf er auf Igor Lamot, einen starken polnischen Karateka, der bei dem Turnier einer der Favoriten für den 1. Platz war.

Jürgen hielt sehr gut mit Igor mit und konnte ihn mit seinen extrem harten Schlägen und Lowkicks überraschen. Doch auch Jürgen merkte die Zeichen der Erschöpfung und schlug sich den Rist bei einem Lowkick an. Der Kampf musste zwar nur sehr kurz unterbrochen werden, aber das reichte schon für eine Waza-ari Wertung für seinen Gegner. Als sich Jürgen kurz darauf noch einmal dieselbe Stelle an seinem Gegner anschlug, musste er sich leider vorzeitig geschlagen geben. Sein Gegner Igor sicherte sich danach übrigens noch den Turniersieg.

Nichtsdestotrotz konnte sich Jürgen mit dieser tollen Leistung den 3. Platz erkämpfen. Wir gratulieren ihm und natürlich auch den anderen Gewinnern beim Carpathia Cup 2014 recht herzlich! Außerdem bedanken wir uns bei den Veranstaltern für das gut organisierte Turnier und bei Sensei Marek und Jürgens Familie, die als Unterstützung den langen Weg nach Polen mit unseren Kämpfern auf sich genommen haben.



 

Österreich bei der EM Open 2013 in Oradea

Am 15. und 16. November fanden in Oradea, Rumänien, die offenen Europameisterschaften für Erwachsene und die Europameisterschaften für Cadets und U22 statt. Dabei haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen ebenfalls anwesend zu sein. Wenn auch mit kleinem Team, haben wir uns am 14. November auf die Reise von Wien weggemacht, um Österreich bei der EM zu vertreten. Aus dem Dojo in Strasshof kam Sempai Peter Kohlruss als Schiedsrichter mit, während aus dem SU Kyokushin Karate Klub Sensei Marek Kubek und Sempai Danuta Kubek als Coaches und Peter Eichinger und Mohammed Almasi als Kämpfer mitreisten. Selbstverständlich begleitete uns auf der Reise auch der kleine Alexander, als moralische Unterstützung und natürlich zur Bestechung der Schiedsrichter ;-)

Petra Halász, die ebenfalls bei Sensei Marek im Dojo mittrainiert, konnte sich in Ungarn qualifizieren und startete für das ungarische Team in der Kategorie U22 Frauen +65kg.

Nach problemloser Anreise und Anmeldung am Donnerstag startete am Freitag bereits die Europameisterschaft für Cadets. Mohammed startete in der Kategorie Cadets -65 kg, in der das Kampfsystem noch gänzlich anders funktioniert. Die Cadets starten mit Kopf- und Oberkörperschutz, Handschuhen, Schienbeinschonern und einige Techniken, wie zB Mawashi Geri Gedan sind nicht erlaubt. Mohammed stand Paulius Dirda, einem Litauer, gegenüber. Obwohl er schon seit 4 Jahren kein Turnier mehr gekämpft hatte, ließ sich Mohammed nicht einschüchtern und versuchte im Kampf den Ton anzugeben. Der Litauer war aber ein erfahrener Gegner und hielt entsprechend gut dagegen. Mohammed gab alles, aber der litauische Kämpfer konnte noch einige gute Mawashi Chudan landen, was die Schiedsrichter am Ende dazu bewog für ihn zu stimmen. Paulius Dirda konnte sich am Ende nicht nur gegen Mohammed behaupten, sondern auch das Turnier für sich entscheiden.

Am zweiten Tag, Samstag, war es dann erst für Petra und Peter jeweils so weit, auf die Tatami gerufen zu werden. Petra, die ja für das ungarische Team startete, hatte in der ersten Runde ein Freilos und traf in der zweiten Runde ebenfalls auf eine Litauerin, Karolina Darcanova. Der Kampf war wirklich sehr schön anzusehen. Petra bewegte sich viel um die Litauerin herum und deckte sie mit Schlägen ein. Die Litauerin schlug so viel sie konnte zurück und traf Petra dabei mehrmals im Gesicht. Nach der ersten Runde gab es ein einstimmiges Unentschieden der Schiedsrichter und somit Verlängerung. In der zweiten Runde wurden die Schläge zum Gesicht mehr, wie man auch auf dem Video sehr gut nachvollziehen kann. Am Ende kostete das Einstecken zu viel Kraft und Petra wurde immer weiter zurück gedrängt. Die Schiedsrichter nahmen von den zahlreichen Fouls keine Notiz und entschieden am Ende für die Litauerin.

Somit blieb nur noch der Kampf von Peter offen. Obwohl die offene Kategorie bei den Männern dieses Mal fast ausschließlich mit starken Kämpfern besetzt war, hatte Peter ein besonderes Los erwischt. Gleich im ersten Kampf durfte er gegen den Schweden Jimmie Collin ran. Jimmie Collin ist ein Gegner, der mit Sicherheit zur Europaspitze, wenn nicht sogar Weltspitze zählt. Vor allem seine schnellen Beine, mit denen er aus fast allen Positionen zum Kopf treffen kann, sind extrem gefährlich. Für Peter war der Kampf aber nicht nur eine gute Gelegenheit um zu lernen, sondern auch, um herauszufinden, ob die vielen Trainingsstunden ihn auf ein Niveau gebracht haben, wo er auf diesem Level mithalten kann, oder nicht. Der Kampf startete ruhig und Peter war vor allem die ganze Zeit darauf fokussiert, seinen Gegner nicht aus den Augen zu lassen und den Kopf mit den Händen zu schützen. Jimmie versuchte mehrmals Peter zum Kopf auszuknocken und Peter gab ihm seinerseits mit starken Lowkicks und Tsukis Kontra. Der Kampf war eigentlich ausgeglichen, aber ein kurzer Moment, in dem Peter unachtsam war, reichte für Jimmie Collin und er erwischte Peter knapp mit dem Knie am Kinn. Die Schiedsrichter gaben Waza-ari und Peter hatte nur noch 20 Sekunden um den Rückstand aufzuholen. Er war noch einmal alles hinein und setzte Jimmie ziemlich zu, aber die Zeit reichte einfach nicht um den Rückstand aufzuholen und so musste sich auch Peter nach der ersten Runde geschlagen geben.

Insgesamt war das Turnier aber für alle eine super Erfahrung, die uns gezeigt hat, dass wir uns in die richtige Richtung entwickeln. Wir danken den Organisatoren, allen voran Anca Wallmen, für das tolle Turnier und gratulieren den Gewinnern und Gewinnerinnen!


Osu!

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Danish Open und Branko Bosnjak

Danish Open 2013

Liebe Karatefreunde,
in einer stressigen Zeit mit starker Vorbereitung für die EM in Rumänien haben wir leider verabsäumt Berichte über die letzten beiden Turniere zu schreiben. Das möchten wir natürlich noch einmal kurz nachholen!

Jürgen und Peter vom Sport Union Kyokushin Karate Klub Wien haben sich kurz nach der Sommerpause per Flugzeug auf den Weg nach Kopenhagen gemacht, um am 14. September an den Danish Open 2013 teilzunehmen. Dieses traditionelle Turnier findet alle zwei Jahre in Dänemark statt und ist jedes Jahr mit sehr guten Kämpfern besucht. Sensei Mareks Gastschülerin, Petra Halász aus Sopron reiste ebenfalls mit dem ungarischen Team zu dem Turnier.

Während Jürgen wie gewohnt in der Kategorie -80 kg startete, versuchte sich Peter dieses Mal in der Openweight Kategorie, im Hinblick auf die Open EM in Rumänien. Jürgen durfte mit seinem Kampf das Turnier für die Herren eröffnen, während Petra auf der zweiten Tatami den ersten Kampf bei den Frauen hatte. Der Gegner von Jürgen war ein Däne, der versuchte Jürgen mit seinen ungewöhnlichen Schlägen mit Tettsui (Hammerfaust) zum Oberschenkel aus dem Konzept zu bringen. Jürgen ließ sich aber nicht beeindrucken und versuchte mit aller Kraft dagegenzuhalten. Nach der ersten Runde entschieden die Schiedsrichter auf unentschieden und es ging in die Verlängerung. Jürgen versuchte alles, aber sein Gegner hatte sich unglücklicherweise die Kraft besser eingeteilt und konnte den Kampf in der zweiten Runde nach Schiedsrichterentscheid gewinnen.

Für Peter war dieses Turnier wesentlich kürzer. Sein Gegner war mit 108 kg wesentlich schwerer als er und somit stellte er sich auf starke Schläge ein und darauf, sich viel bewegen zu müssen. Der Kampf fing eigentlich gut an, aber der Gegner aus Dänemark erkannte nach ca. einer Minute eine Unkonzentriertheit für sich und nutzte sie eiskalt aus. Mit dem vorderen Fuß schlug er Jodan Mawashi-Geri zu Peter's Kopf und brachte ihn zu Boden. Die Schiedsrichter entschieden auf Ippon und der Kampf war zugunsten des Dänen beendet.

Einzig Petra, die für den Kamikaze Klub aus Sopron startete, konnte sich besser behaupten. Sie hatte insgesamt drei Kämpfe, von denen sie zwei gewinnen konnte und somit das Turnier auf dem 2. Platz bei den Frauen +65 kg beendete.

Nach dem gut organisierten Turnier verbrachten die Teilnehmer und Mitgereisten noch einen sehr schönen und lustigen Abend bei der Sayonara-Party, wo bis spät in die Nacht hinein gefeiert wurde.

Nach der Heimreise blieb allerdings kaum Zeit sich zu erholen, weil ja schon ein Monat später, am 12. Oktober, das bekannte und sehr stark besetzte Branko Bošnjak Memorial stattfand. Dieses Mal reisten neben Jürgen's Vater und seiner Freundin auch Sensei Marek Kubek mit seiner Frau Danuta und seinem kleinen Sohn Alexander mit. Das Turnier fand in Zagreb statt, wo man aus Wien glücklicherweise sehr leicht mit dem Auto anreisen kann.

Genau wie beim letzten Mal startete Jürgen wieder in der Kategorie -80kg und Peter in der Openweight Kategorie. Jürgen hatte in der ersten Runde einen Gegner aus Ungarn, der in gleich zu Beginn des Kampfes sehr aggressiv mit einem Ushiro Mawashi attackierte. Der Angriff überraschte Jürgen und er konnte ihn nicht vollständig blocken. Trotzdem versuchte er sich nicht unterkriegen zu lassen und kämpfte weiter. Der Schlag zum Kopf hatte ihn jedoch aus dem Konzept gebracht und er fand einfach nicht mehr richtig in den Kampf. Sein Gegner entschied gleich die erste Runde für sich und Jürgen musste sich geschlagen geben.

Peter traf in der ersten Runde auf Kruno Terihaj, der für den veranstaltenden Klub aus Zagreb antrat. Die beiden lieferten sich einen harten Kampf und nach 3 Minuten entschieden die Schiedsrichter auf Verlängerung. Die zweite Runde verlief nahezu ausgeglichen und beide Kämpfer versuchten alle Kräfte zu mobilisieren. Das gelang Kruno scheinbar in den Augen der Schiedsrichter besser, weswegen sich Peter nach der Verlängerung geschlagen geben musste.

Obwohl unsere Kämpfer in diesen beiden Turnieren leider nicht gewinnen konnten, gibt es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Beide haben sehr stark gekämpft und man darf nicht vergessen, dass das Niveau bei diesen Turnieren bereits sehr hoch ist. Für Peter folgt als nächstes die Europameisterschaft in Rumänien, zu der es dann auch wieder schneller einen Bericht geben wird.

Die AKKO bedankt sich herzlich für die Einladungen nach Dänemark und nach Kroatien und freut sich bereits darauf die Kämpfer aus Kroatien und Dänemark nächstes Jahr beim Austrian Open begrüßen zu dürfen!


Osu!

Ergebnisse Danish Open: http://kyokushin.dk/sites/default/files/Danish_Open_2013_winners.pdf
Ergebnisse Branko Bošnjak: http://www.shinkyokushinkai.co.jp/wp-content/uploads/2013/10/18TH-BRANKO-BO_NJAK-MEMORIAL-RESULTS.pdf

 

Europameisterschaft in Luzern 2013

Nach langer Vorbereitung und hartem Training war es am 31. Mai so weit, dass sich das österreichische Team auf den Weg nach Luzern zur Shinkyokushin Europameisterschaft machte. Neben unseren drei Kämpfern, Jasko, Jürgen und Peter, reisten auch noch Sensei Marek Kubek und die Senpais Wojtek Olech, Andreas Kandlhofer, Javor Ganev und Peter Kohlruss als Trainer bzw. Schiedsrichter an. Zur Unterstützung unseres Teams waren außerdem noch Sascha Kohlruss, Predrag Simeunovic, Christian Jobst und Wolfgang Gumprecht mit von der Partie.

Schon am Freitag war dann bei der Abwaage der erste spannende Moment. Jürgen und Peter hatten beide Gewicht verlieren müssen, damit sie in den jeweiligen Kategorien -80kg und -90kg antreten durften. Nach einem letzten Tag des Fastens konnten beide erleichtert aufatmen. Nachdem am Samstag dann die EM der Junioren stattfand, bei der Österreich leider dieses Mal keine Teilnehmer angemeldet hatte, ging es am Sonntag dann für unsere drei Kämpfer zur Sache.

In der Kategorie bis 80kg hatte Jürgen leider in der ersten Runde gleich ein schlechtes Los gezogen. Sein Gegner, Vytautas Cepla aus Litauen, war ein sehr starker und erfahrener Teilnehmer. Nach einer harten ersten Runde, in der Jürgen wie ein Löwe gekämpft hat, entschieden die Schiedsrichter mehrheitlich den Kampf für den Litauer, der später auch Vize-Europameister wurde. Nichtsdestotrotz hat sich Jürgen in seinem Kampf sehr gut geschlagen und gezeigt, dass er es auch mit dem amtierenden Vize-Europameister aufnehmen kann.

Peter kämpfte in der ersten Runde gegen Anvar Jafarov aus Aserbaidschan. Von Anfang an konnte Peter seinen Gegner gut unter Druck setzen und den Kampf bestimmen. Mit seinen starken Lowkicks trieb er den Gegner vor sich her und konnte so den Kampf bereits nach der ersten Runde durch Schiedsrichterentscheidung gewinnen. In der zweiten Runde wartete Marek Wolny aus Polen, der in der ersten Runde ein Freilos hatte. Nach kurzer Zeit wurde Peter mit einem starken Tritt zwischen die Beine von dem Polen gefoult. Der Kampf ging konnte danach zwar fortgeführt werden, aber man konnte sehen, dass Peter danach einfach keinen Rhythmus mehr fand. Nach der Hälfte des Kampfes zog Marek Wolny Peter unerlaubterweise nach unten und schlug ihn mit einem Kniestoß zum Kinn zu Boden. Die Schiedsrichter waren der Meinung, dass nicht gezogen wurde und entschieden auf KO-Sieg für Marek Wolny, der nachher den dritten Platz belegte. Auch Jasko hatte dieses Jahr kein Glück. Für ihn endete die EM unglücklicherweise so schnell wie sie begonnen hatte.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die unser Team unterstützt haben. Wir danken den Mitgereisten für die Unterstützung vor Ort, sowie allen, die im Training bei der Vorbereitung für die EM mithalfen. Vor allem möchten wir uns bei der Sport Union Wien bedanken, ohne deren Unterstützung es nicht möglich gewesen wäre, Österreich mit einem so großen Team bei der Europameisterschaft in Luzern zu vertreten.


OSU!

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Letzte Vorbereitung für die EM für das Team des Sport Union Kyokushin Karate Klub Wien

Als letztes Vorbereitungsturnier für die Europameisterschaft machten sich Peter Eichinger und Jasko Hadzialic am 20. April unter der Betreuung von Petra Hálasz auf nach Ungarn, um am Tadashii Cup des gleichnamigen Dojo in Szeged teilzunehmen. Jürgen Gumprecht setzte bei diesem Turnier aus um sich für die EM zu schonen. Vor Ort traf man sich dann mit Sempai Günther Csaszar der ebenfalls mit zwei Kämpfern aus seinem Dojo, Elvis Demian und Lukas Grössing angereist war.

Das Turnier startete vergleichsweise spät und so wurde mit den Katabewerben für Kinder und Erwachsene, die meist zuerst kommen, erst um 11:30 begonnen. Für die Kämpfer hieß es wieder lange Zeit warten, bis auf den drei Tatamis die Katabewerbe und das Kumite für Kinder vorbei waren.

Als erster Kämpfer für Österreich ging Lukas Grössing in der ältesten Kategorie der Junioren auf die Tatami. Er war mit seinem Gegner in dieser Gruppe nur zu zweit, weswegen dieser Kampf gleichzeitig das Finale für Ihn bedeutete. Nach einer sehr guten ersten Runde entschieden die Schiedsrichter auf Verlängerung. Lukas war leicht im Vorteil in der zweiten Runde, musste aber nach einer knappen Entscheidung auf Unentschieden doch noch eine dritte Runde machen. In der dritten Runde waren beide Kämpfer konditionell am Ende. Lukas lieferte zwar eine sehr starke dritte Runde, aber die Schiedsrichter entschieden am Ende leider gegen ihn.

Elvis trat in der Kategorie -80kg bei den Erwachsenen an. Obwohl auch er einen starken Kampf lieferte und sich nicht von seinem erfahreneren Gegner einschüchtern ließ, entschieden die Schiedsrichter am Ende leider gegen ihn. Nach diesem Kampf ging es für Jasko und Peter los. Jasko musste als erster in der Kategorie Erwachsene 80+ kg auf die Matte und trat gegen einen Shodan aus Szeged an. Jasko ging gleich von Anfang an aggressiv nach vorne und ließ seinem Gegner keinen Raum. Die harten Treffer zum Oberkörper machten seinem Gegner zu schaffen, der kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Nach der ersten Runde entschieden die Schiedsrichter jedoch auf unentschieden und es ging in die Verlängerung. Der aggressive Kampfstil von Jasko in der ersten Runde kostete sehr viel Kraft, weswegen er leider in der Verlängerung einen Gang zurückschalten musste. Obwohl er seinem Gegner weiterhin zusetzen konnte fand dieser eine kleine Öffnung in der Deckung von Jasko und traf ihn punktgenau mit einem tobi Ushiro-Geri (Drehkick mit der Ferse zur Leber). Jasko musste sich durch Ippon unglücklich geschlagen geben.

Der letzte Kämpfer für Österreich war Peter. Auch er trat, wie Jasko, in der Kategorie Erwachsene 80+ kg an. Bei seinem ersten Kampf stand Peter einem Gelbgurt aus Ungarn gegenüber. Man merkte schnell, dass Peter einfach mehr Erfahrung hat und entsprechend den Kampf kontrollieren konnte. Nach 2 Minuten entschieden die Schiedsrichter einstimmig für ihn und es ging weiter ins Halbfinale. Dort war der Gegner der Kämpfer, der zuvor Jasko besiegt hatte. Auch Peter versuchte ihm keinen Platz zu lassen und ging aggressiv vorwärts. Wie auch bei Jasko entschieden die Schiedsrichter nach der ersten Runde für unentschieden. In der Verlängerung ging es aber ähnlich weiter und Peter trieb seinen Gegner mit vielen Schlägen zum Bauch und Lowkicks vor sich her. Kurz vor Ende der zweiten Verlängerung gelang ihm dann mit einem Mae-Geri genau auf die Leber der K.O. und damit der Einzug ins Finale.

Im Finale war der Gegner wieder ein Karateka aus dem Tadashii Club in Szeged. Beide Kontrahenten kämpften hart und lieferten einen sehr ausgeglichenen Kampf. Leider sahen die Schiedsrichter das anders und entschieden fast einstimmig für den Kämpfer aus Szeged. Das wichtigste war jedoch eine erfolgreiche Vorbereitung für die EM, die den Kämpfern des SU Kyokushin Karate Klub gelungen ist!



OSU!

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SPORT UNION Kyokushin Karate Klub Wien in Holland zur EM-Vorbereitung

Sensei Richard von Mansfeldt lud dieses Jahr zu den Offenen Meisterschaften in Holland für Nachwuchs und Erwachsene ein. Für das Team des SPORT UNION Kyokushin Karate Klub Wien war dieses Turnier sehr gut geeignet, um sich auf die EM 2013 in Luzern vorzubereiten. Drei Kämpfer, Peter Eichinger, Jürgen Gumprecht und Jasko Hadzialic, reisten für das österreichische Team aus dem Sport Union Dojo an. Gemeinsam mit dem Vater von Jürgen als Betreuer machten sich die 3 Teilnehmer bereits am Freitagabend mit dem Auto auf den fast 1200 km langen Weg von Wien nach Gorredijk, Holland.

Nachdem der Samstag noch zur Rast und mentalen Vorbereitung genützt werden konnte, war es dann am Sonntag endlich so weit zum Turnier zu fahren. Schon bei der Anmeldung gab es die erste Überraschung: die Kategorien hatten sich von -70kg, -80kg und +80kg um 5kg verschoben auf -75kg, -85kg und +85kg. Das war besonders bitter für Jürgen, der sich extra große Mühe gegeben hatte um auf die 79kg zu kommen.

Doch Jürgen ließ sich nichts anmerken und durfte gleich als erster Österreicher in der Kategorie International -85kg beweisen, dass es unser Team den Gegnern nicht leicht machen würde. Sein erster Gegner war ein 2. Kyu aus Holland. Jürgen übernahm von Anfang an die Initative und konnte bereits nach knapp einer Minute eine Waza-ari Wertung durch Shita-Tsuki zum Bauch erreichen. Der Kampf wurde weiter von Jürgen dominiert und eine halbe Minute vor Schluss beendete er den Kampf vorzeitig mit einem Knockout durch Mawashi-Geri Jodan.

Kurz danach war auch Jasko in der Kategorie International +85kg an der Reihe. Sein Gegner war ein Braungurt aus Berlin, der ihm von Anfang an einen harten Kampf lieferte. Jasko ließ sich von den aggressiven Schlägen des Berliners nicht beeindrucken und versuchte dem Gegner so wenig Raum wie möglich für seine Angriffe zu lassen. Obwohl Jasko anfangs gut mithalten konnte, konnte der Berliner Karateka am Ende durch mehr Aktivität überzeugen und Jasko musste sich unglücklich nach dem ersten Kampf geschlagen geben.

Peter hatte dieses Mal großes Glück bei der Ziehung und durfte sich in der ersten Runde über ein Freilos freuen. In seinem ersten Kampf musste er, genau wie Jürgen, gegen einen Holländer ran, kämpfte durch das Freilos aber bereits um den Einzug ins Finale. Der Kampf war zu Beginn noch relativ ausgeglichen, Peter konnte aber durch seine Erfahrung und vor allem seiner Innen-Lowkicks die Kontrolle über den Kampf erlangen und nach der ersten Runde entschieden die Schiedsrichter den Kampf für ihn.

Jürgen traf im Halbfinale erneut auf einen Braungurt aus Holland. Gleich nach kurzer Zeit zeigte Jürgen seine Überlegenheit mit einem wunderschönen Hiza-Geri zum Kinn des Gegners. Der Gegner steckte den harten Treffer jedoch zur Überraschung aller weg und bewies wahren Spirit. Obwohl Jürgen ihm sehr zu schaffen machte hielt er bis zum Ende durch und erreichte sogar ein unentschieden. Nachdem die Gewichtsdifferenz auf der Waage nicht ausreichte wurde noch eine Minute Verlängerung gekämpft, in der Jürgen beweisen konnte, dass er der bessere Kämpfer war und ins Finale aufstieg. Leider merkte Jürgen bereits im Verlauf dieses Kampfes, dass er nicht ganz fit war. Leichte Schwindelanfälle und Kraftlosigkeit ließen ihn überlegen, ob er das Finale überhaupt bestreiten kann, aber schnell war entschieden, dass man nicht 1200 km aus Österreich anreist, um dann auf das Finale zu verzichten. Der Finalgegner erwies sich als äußerst harter Brocken: Sergej Braun aus Deutschland, unter anderem Weltmeister im Kickboxen nach K-1-Regeln der World Kickboxing Federation (WKF) trat im Finale gegen Jürgen auf die Tatami. Gleich am Anfang des Kampfes versuchte Jürgen seinem Gegner keinen Raum für schnelle Beintechniken zu geben. Die Taktik ging sehr gut auf und der Kampf sah sehr ausgeglichen aus. Nach ungefähr einer Minute machte Jürgen sein Zustand leider immer mehr zu schaffen und er wurde für einen kurzen Augenblick unachtsam. Das reichte für Sergej Braun aus und mit einem gezielten Soto Keage zu Jürgens Kopf beendete er den Kampf vorzeitig.

Nun blieb nur noch das Finale International +85kg in dem Peter auf den deutschen Braungurt Wilhelm Leonhardt traf, der auch schon gegen Jasko gekämpft hatte. Die beiden schenkten sich nichts und jagten sich mit harten Schlägen und Kicks über die Matte. Nach regulärer Zeit werteten die Schiedsrichter unentschieden und es ging auf die Waage. Der Gewichtsunterschied war zu gering für eine Entscheidung, weswegen es eine Verlängerung von einer Minute gab. Beide Kämpfer gaben noch einmal alles, aber am Ende war es Peter, der mehr Ausdauer bewies und durch einstimmige Schiedsrichter-Entscheidung das Finale für sich entscheiden konnte.

Nach dem erfolgreichen Turnier in Holland wartet nun noch als letzte große Prüfung vor der Europameisterschaft das international gut besetzte Turnier in Szeged, Ungarn. Schon jetzt wünschen wir unseren Kämpfern für das kommende Turnier im April viel Erfolg!

Wir freuen uns über den Erfolg unserer Teilnehmer und gratulieren Jürgen zum 2. Platz und Peter zum 1. Platz in Holland! Außerdem bedanken wir uns recht herzlich für die Einladung von Sensei Richard von Mansfeldt, sowie seine Unterstützung vor Ort und das gut organisierte Turnier!



OSU!

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Wintercamp Deutschland 2013

Von 1. bis 3. Februar fand dieses Jahr in Deutschland das 9. Shinkyokushin Wintercamp in Lambach statt. Jürgen und Peter machten sich wieder einmal gemeinsam auf den Weg, um mit Gleichgesinnten ein hartes Trainingswochenende zu absolvieren. Zu Gast waren unter anderem Shihan Koen Spitaels und Sensei Muzaffer Bacak.

Obwohl es am Freitagabend schon mit dem ersten Training losging, konnten unsere beiden Kämpfer aufgrund der verspäteten Abreise erst am Samstagmorgen ins Trainingswochenende starten. Gleich um halb sieben Uhr morgens wurde mit Konditionstraining begonnen, um für die traditionelle Wanderung auf den Osser nach dem Frühstück entsprechend aufgewärmt zu sein. ;-)

Die Wanderung war wie immer ein tolles Erlebnis. Man hatte dabei auch Zeit, sich mit den vielen Karatekas aus anderen Dojos auszutauschen und das Gefühl, wenn man schließlich am Gipfel ankommt ist wirklich unbeschreiblich. Nach dem Rückweg war schon Zeit für ein stärkendes Mittagessen, dass die Teilnehmer auch mehr als gebrauchen konnten. Am Nachmittag wurde nämlich ein hartes Programm durchgezogen: Eineinhalb Stunden Training, eine halbe Stunde Pause, eineinhalb Stunden Training und dann nach knapp 10 Minuten Pause, wurde noch 45 Minuten gekämpft und gestretcht.

Jürgen und Peter hatten das Glück bei Sensei Muzaffer und Shihan Koen im Kader-Training für internationale Turnierkämpfer teilzunehmen. Beide Trainer sind ausgezeichnete Instruktoren, von denen es einiges zu lernen gab. Das Training war sehr hart aber auch lehrreich und gab den beiden vor allem eine Chance, wieder mit ein paar neuen Trainingspartnern zu trainieren.

Nach dem anstrengenden Nachmittag gab es ein Abendessen und ein gemütliches Zusammensitzen bei dem einen oder anderen Getränk. Am Sonntag wurde mit einem Lauf gestartet und danach gab es zum Abschluss noch ein Training. Während Jürgen und Peter leider aus privaten Gründen gleich nach dem Training abreisen mussten, durften die restlichen Teilnehmer nach dem Training draußen noch ein Bad nehmen.

Wie jedes Jahr war das Wintercamp in Deutschland mit fast 100 Teilnehmern ein voller Erfolg und wir bedanken für die tolle Organisation und die Einladung! Schon jetzt freuen wir uns auf das Jubiläum im Jahr 2014!

Bilder gibt's hier:
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OSU!

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Wintercamp 2013

Wie jedes Jahr veranstaltete auch dieses Jahr im Januar Sensei Marek Kubek, 4. Dan mit seinem Sport Union Kyokushin Karate Klub Wien wieder ein Wintercamp. Das Camp fand wie immer in der Steiermark, im Triebental statt, wo alle Teilnehmer in einer wunderschönen Winterlandschaft trainieren durften Fast 30 Karatekas aus Wien und Neusiedl nahmen die Gelegenheit wahr, zwischen 10. und 13. Jänner unter Sensei Bogdan Sawa, 3. Dan, aus Polen zu trainieren.

Wie immer gab es bereits am Donnerstagnachmittag das erste Lauftraining, um in die richtige Stimmung für das Camp zu kommen. Das Wetter spielte dieses Jahr perfekt mit und sorgte für leichten Schneefall und angenehme Temperaturen zum Laufen an allen Tagen. Am Freitag wurden dann nach dem morgendlichen Lauf und einem ausgiebigen Frühstück die ersten beiden Trainings in der Halle unter der Leitung von Sensei Bogdan abgehalten.

Dieses Jahr war das Camp mehr auf Kampftechniken ausgelegt, wobei Sensei Bogdan sehr darauf achtete, dass Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen von den Trainings profitieren konnten. Nach den beiden harten Trainings war es auch schon sehr schnell Zeit für ein ausgiebiges Abendessen und einen entspannenden Saunabesuch.

Da es dieses Jahr keine Prüfung am Wintercamp gab, war der Ablauf am Samstag ähnlich zu den Freitagstrainings. Während wir uns bei am Freitag aber mehr auf Gedan-Beintechniken konzentrierten folgten am Samstag verstärkt Handtechniken sowie Chudan und Jodan Beintechniken. Die Trainings waren sehr gut aufgebaut und eröffneten wieder neue Blickwinkel auf die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten verschiedener Techniken im Kampf.

Nach einer unterhaltsamen Sayonara Party am Samstagabend fand am Sonntag noch eine letzte Trainingseinheit vor der Rückfahrt statt. In diesem letzten Training durften alle zeigen, was sie an dem Wochenende gelernt hatten, denn ein paar Runden Kumite standen auf dem Programm. Unter den wachsamen Augen von Sensei Marek und Sensei Bogdan gab es dabei glücklicherweise keine Verletzungen und nach einem letzten gemeinsamen Frühstück konnte gestärkt die Heimreise angetreten werden.

Wir alle möchten Sensei Bogdan Sawa  für seinen Besuch und die lehrreichen Trainings danken und auch unserem Sensei Marek Kubek, der das Wintercamp wie jedes Jahr perfekt organisiert hat! Wir freuen uns schon auf das nächste Wintercamp 2014!!

OSU!

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Prüfung 20.12.2012

Am Donnerstag, den 20. Dezember 2012, gab es im Sport Union Shinkyokushin Karate Dojo in Wien wieder einmal die Möglichkeit Prüfung zu machen. Unter den Augen von zahlreichen Sempais durften alle, die sich bereit fühlten, versuchen zu beweisen, dass sie den nächst höheren Rang verdienen.

Insgesamt traten 12 Schüler an, die zum Teil auch aus anderen Dojos für die Prüfung nach Wien kamen. Sensei Marek Kubek, 4. DAN, prüfte die Anwärter in Kihon, Kata, Kumite sowie Kraft und Ausdauer. Jeder der angetretenen Prüflinge bewies großen Ehrgeiz und zeigte wahren Kyokushinspirit. Besonders hart war die Prüfung für Christian Kronsteiner (Kyokushin Karate Klub SEISHIN - Sempai Peter Kohlruss) und Peter Eichinger, die beide zur Prüfung zum 2. Kyu antraten.

Nach einer langen und anstrengenden Prüfung in Kihon und Kata durften alle Anwärter ihren wahren Spirit bei den Kämpfen mit den zahlreich erschienenen Sempais zeigen. Neben der hohen körperlichen Belastung, war es für viele vor allem eine psychische Überwindung bis ganz zum Ende durchzuhalten.

Wir, vom Sport Union Shinkyokushin Karate Klub, sind stolz, dass alle Prüflinge der Belastung standhielten und zeigen konnten, dass sie den nächst höheren Grad verdient haben. Wir gratulieren allen recht herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen das Beste auf ihrem weiteren Shinkyokushin Weg!

OSU!

1.SHAKIR Sinan9. Kyu
2.POREBA Tadeusz9. Kyu
3.PLEYER Daniel9. Kyu
4.HADZIALIC Jasko9. Kyu
5.TSCHABUSCHNIG Phillip8. Kyu
6.RENNER Anatol8. Kyu
7.SOLTYSIK Maciej8. Kyu
8.POREBA Florian7. Kyu
9.JAX Ronald6. Kyu
10.SZABO Michael4. Kyu
11.KRONSTEINER Christian2. Kyu
12.EICHINGER Peter2. Kyu


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Deutsche Meisterschaft

Deutsche MeisterschaftAm 24. November fand in Ingolstadt die Deutsche Meisterschaft, organisiert von der Deutschen Kyokushin Organisation e.V., statt. Aus dem Sport Union Kyokushin Karate Dojo Wien machten sich Peter Eichinger und Jürgen Gumprecht auf den langen Weg, um Österreich bei dem Turnier zu vertreten. Peter trat bei dem Turnier als Kämpfer an, während Jürgen dieses Mal als Coach mit von der Partie war.

Bei dem Turnier waren insgesamt 70 Kämpfer angemeldet, die in den verschiedenen Gewichts- und Altersklassen um den Sieg rangen. Bei den Erwachsenen wurde dieses Mal nicht nach Kyu- bzw. Dan-Grad unterschieden, sondern in eine Nachwuchs- und eine Masterklasse unterteilt. Die Nachwuchsklasse war für alle Teilnehmer, die noch gar nicht oder maximal einmal bei einem Turnier gekämpft haben, um erste Erfahrungen zu sammeln. Alle erfahreneren Teilnehmer durften ihr Können in der Masterklasse unter Beweis stellen.

Als einziger österreichischer Kämpfer trat Peter in der Masterklasse +80kg an, in der insgesamt 7 Kämpfer gemeldet waren. In seinem ersten Kampf musste er gegen Serhiy, aus dem Münchner Dojo ran. Der Kampf war sehr ausgeglichen und nach 3 Minuten entschieden die Schiedsrichter auf Unentschieden und 2 Minuten Verlängerung. Durch unabsichtliche Treffer zum Gesicht und zwischen die Beine kassierte Serhyi einen Strafpunkt, ein Vorsprung, den sich Peter nicht mehr nehmen ließ. Durch ein ausgeklügeltes System der Organisatoren blieben am Ende einer Vorrunde in der Kategorie 3 Kämpfer übrig, die jeder gegen jeden die ersten drei Plätze unter sich ausmachen sollten.

In seinem zweiten Kampf trat Peter gegen einen sehr harten Gegner an, der neben seinen starken Lowkicks auch extrem viel einstecken konnte. In der Verlängerung konnte Peter seinem Kontrahenten nur noch wenig entgegensetzen und musste sich mit 2 Waza-ari Wertungen geschlagen geben. Die Verletzungen waren aus dem Kampf waren leider schwer genug, dass Peter seinen letzten Kampf um Platz 2 gegen Igor Jordan aus dem Tokon Dojo Bad Kötzting nicht mehr bestreiten konnte und aufgeben musste.

Wir gratulieren Peter aber zum 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2012 in Ingolstadt und Jürgen zu seinem erfolgreichen Debut als Betreuer. Außerdem möchten wir die DKO e.V. zu dem sehr gut organisierten Turnier beglückwünschen, dass sehr faire und saubere Kämpfe bot. Wir bedanken uns für die Einladung und freuen uns, wenn wir nächstes Jahr, hoffentlich mit mehr Teilnehmern, wieder kommen!

Osu!

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Danubian Cup 2012

Danubian CupErneuter Sieg für den Sport Union Kyokushin Karate Klub!

Am Samstag, 17. November 2012 lud die österreichische Zweigstelle der Tezuka Group zum Danubian Cup 2012 in der Paho Rundhalle in Wien ein.
Bei dem Turnier mit internationaler Beteiligung nahm für den Sport Union Kyokushin Karate Klub als Kämpfer Serj Solomonian teil, der von seinem Trainer Marek Kubek betreut wurde.

In seiner Kategorie musste Serj Solomonian zwei sehr harte Kämpfe bestreiten. Nachdem er den ersten Kampf nach Verlängerung für sich entscheiden konnte, musste Serj nach sehr kurzer Zeit gleich wieder auf die Matte. Trotz der sehr kurzen Pause konnte er auch den zweiten Kampf für sich entscheiden und das Turnier in seiner Kategorie gewinnen.

Der Sport Union Kyokushin Karate Klub ist sehr stolz auf die erbrachte Leistung und gratuliert recht herzlich zu dem tollen Erfolg!

Osu

Sportunion-News

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Night of Glory 2012

Night Of Glory 2012 Dieses Jahr durften zwei Kämpfer von der Shinkyokushin Austria Organisation bei der Night of Glory, am 27. Oktober in Wiener Neudorf, an einem Acht-Mann Kyokushin Turnier teilnehmen. Peter Eichinger und Jürgen Gumprecht aus dem Sport Union Kyokushin Karate Klub in Wien stellten sich der Herausforderung und traten gegen Kämpfer aus verschiedenen Kyokushin-Organisationen Österreichs und Ungarn an. Coach für die beiden Kämpfer war Sensei Marek Kubek, 4. Dan, ebenfalls vom Sport Union Kyokushin Karate Klub. Gekämpft wurden immer 2 Runden á 2 Minuten in einem Boxring und nicht, wie beim Karate üblich, auf der Tatami.

Gleich als Eröffnungskampf durfte Peter Eichinger nach fast einjähriger Verletzungspause gegen seinen Landsmann Stephan Pollitt antreten. In einem harten Kampf, in dem sich beide nichts schenkten, stieg Peter Eichinger am Ende der zweiten Runde nach einstimmigem Schiedsrichterentscheid in das Halbfinale auf.

Jürgen Gumprecht trat kurze Zeit später gegen den ungarischen Kämpfer Martin Matasovsky an. In einem harten, spannenden Kampf gaben die Kontrahenten alles und boten einen sehr guten Kampf. Gegen Ende konnte Jürgen Gumprecht immer mehr die Oberhand im Kampf gewinnen und entschied den Kampf am Ende ebenfalls durch Schiedsrichter Entscheid für sich.

Im Halbfinale lautete die erste Begegnung Peter Eichinger gegen Abdulvadudov Said. Währen der Kampf in der ersten Runde noch ungefähr ausgeglichen war, musste sich Abdulvadudov Said in der zweiten Runde nach 2 Waza-ari Wertungen vorzeitig geschlagen geben und Peter Eichinger stand als erster Finalist des Turniers fest.

Den zweiten Halbfinalkampf bestritten Jürgen Gumprecht und Baybytirov Arslanbek. Der Kampf startete sehr hektisch und Jürgen musste starke Schläge einstecken. Doch schon in der ersten Runde konnte man erkennen, dass Jürgen seinem Gegner konditionelle überlegen war. In der zweiten Runde wurde die Gegenwehr immer kleiner und letzten Endes entschied Jürgen Gumprecht den Kampf durch KO mit einem Kniestoß zum Kinn des Gegners für sich.

Das Finale lautete somit Peter Eichinger gegen Jürgen Gumprecht. Die beiden Kämpfer aus dem Sport Union Kyokushin Karate Klub Wien hatten sich nicht nur gemeinsam für das Turnier vorbereitet sondern sind auch sehr gute Freunde, was den Kampf umso schwieriger machte. Der Coach der beiden Kämpfer, Sensei Marek Kubek, war zwar glücklich über den Erfolg seiner Schützlinge, wünschte Ihnen aber nicht, diesen Kampf bestreiten zu müssen. Jürgen und Peter versuchten zwar einen schönen und sauberen Kampf zu liefern, kämpften aber trotzdem mit voller Härte, da keiner dem anderen den Sieg einfach schenken wollte. Einen Lächeln konnten sich beide aufgrund der Freude, einmal gegeneinander in einem Finale zu kämpfen trotzdem nicht verkneifen.

Jürgen konnte Peter immer mehr mit Lowkicks zusetzen und entschied nach 2 Minuten die erste Runde des Kampfes für sich. In der zweiten Runde merkte man bereits, wie die beiden Kämpfer die Kraft langsam verließ. Dennoch versuchten sie mit allen Mitteln, den Kampf jeweils für sich zu entscheiden. Nach einem missglückten Kniestoß verletzte sich Peter Eichinger jedoch unglücklich und musste sich durch Aufgabe seinem Freund Jürgen geschlagen geben.

Wir gratulieren Jürgen Gumprecht zu einem verdienten ersten Platz und Peter Eichinger zu einem sehr guten zweiten Platz. Wir möchten uns bei den Veranstaltern der Night of Glory, allen voran Fritz Exenberger, dem Chef der WKF für die Organisation der Veranstaltung und die Einladung bedanken. Besonderer Dank gilt außerdem Sempai Wojtek Olech, 2. Dan, aus dem Sport Union Kyokushin Karate Klub und allen anderen Schiedsrichtern, sowie dem Supervisor des Acht-Mann Turniers, Sensei Gerald Dittrich, allen Unterstützern und allen Kämpfern!

OSU!

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Shinkyokushin Austrian Open 2012

Austrian OpenAm Sonntag, den 17. Juni fanden in Wien unter Leitung von Branch Chief Sensei Marek Kubek, 4. Dan, die Shinkyokushin Austrian Open 2012 statt. Erneut konnte das Turnier mit starker internationaler Beteiligung und entsprechend hohem Niveau die Zuschauer begeistern. Als besondere Gäste besuchten dieses Jahr Shihan Kálmán Furko aus Ungarn und Shihan Jesús Talán aus Spanien die Austrian Open.

Teilnehmer aus zahlreichen Ländern
In diesem Jahr traten bei den Austrian Open insgesamt 196 Teilnehmer aus Österreich, Polen, Kroatien, Holland, Deutschland, Schweden, Ungarn, Spanien, Liechtenstein und Tschechien an, um sich in den Kata- und Kumite-Bewerben für männliche und weibliche Junioren sowie Erwachsene und Senioren entsprechend ihrer Gewichts- und Gürtelklassen zu messen.

Auf drei Matten wurden den Zuschauern spektakuläre Katavorführungen und Kämpfe geboten. Die Wettkämpfe wurden von einem ausgezeichneten Schiedsrichterteam unter der Leitung von Hauptschiedsrichter Shihan Wiesław Gwizd, 5. Dan, aus Polen beaufsichtigt, das für faire und saubere Wettkämpfe sorgte.

Erfolge für Österreich
Wie schon in den vorigen Jahren, wurde Österreich wieder von einem starken Team von Wettkämpfern repräsentiert, die für einige Erfolge sorgen konnten.

Vor allem beim Kumite war Österreich dieses Mal sehr stark vertreten. Bei den Junioren bis 65kg konnte sich Stefan Stanojevic den 3. Platz erkämpfen. In der "Cadet"-Klasse waren ebenfalls zwei Österreicher erfolgreich. Lukas Prem und Theo Skarnes erreichten in den Kategorien -65kg und -75kg jeweils den 3. Platz.

Bei den Erwachsenen konnte sich in der Kategorie Damen bis 5. Kyu Juliane Klingeberg den 2. Platz sichern. Einen besonderen Erfolg konnte Jasko Hadzialic in der Kategorie Männer bis 5. Kyu +80kg feiern, der bei seiner ersten Turnierteilnahme gleich den 1. Platz erreichte.

Auch in den offenen Gürtelklassen ab 4. Kyu waren die Österreicher erfolgreich. Serj Solomonian belegte in der Kategorie -70kg den 2. Platz und wurde außerdem mit dem Best Spirit Award für besonderen Einsatz und Kampfgeist ausgezeichnet. In der höchsten Kategorie, Men Open, waren gleich zwei österreichische Teilnehmer erfolgreich. Slavi Dimitrov erreichte den 3. Platz während sich Emanuel Lebo souverän den 1. Platz erkämpfte.

In den Katabewerben waren in der Kategorie bis 5. Kyu gleich drei Österreicher erfolgreich: Günter Engelits, Michael Szabo und Chuttin Sherpa belegten in dieser Kategorie die Plätze 1 bis 3.

Alle Turnierteilnehmer zeigten großartigen Kyokushin-Spirit und konnten die Zuschauer durch ihre Leistungen auf der Matte begeistern. Besonderer Dank gilt dem Hauptschiedsrichter Shihan Wiesław Gwizd, 5. Dan, aus Polen und dem Organisator und Landesrepräsentant Sensei Marek Kubek, 4. Dan, durch die alles erfolgreich und reibungslos ablaufen konnte.



OSU!

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Austrian Open 2012 - Tezuka Group

Tezuka Am 14. April 2012 hat das Turnier "Austrian Open 2012 Tezuka Group", in der Rundhalle (Rennbahnweg, Wien XXII), stattgefunden, an dem mehr als 80 Karateka teilgenommen haben.
Die Wettkämpfe wurden in zwei Kategorien - Kata und Kumite - und in verschiedenen Gewichtsklassen für Kinder, Junioren und Erwachsene unterteilt.

Das Team Shinkyokushin Austria wurde von drei Kämpfern vertreten und von Sensei Marek Kubek (4. Dan) betreut.

Unsere Karateka sind ausschließlich in der Kategorie Kumite angetreten und haben folgende Resultate erzielt:

Das Team Shinkyokushin Austria gratuliert unseren tapferen Kämpfern und ist sehr stolz auf die erbrachte Leistung!

Der belgische Shihan Alain Breugelmans (8. Dan - European Kyokushinkai Tezuka Group) hat bei seiner Beurteilung der ausgetragenen Kämpfe sein Bedauern über klare Befangenheit mancher Schiedsrichter zum Ausdruck gebracht. Die ausgewogene Repräsentation der verschiedenen Karatevereine durch die eigenen Schiedsrichter würde daher einen wesentlichen Beitrag zur fairen Beurteilung der Wettkämpfe leisten.

Shinkyokushin Austria bedankt sich für die Einladung bei den Organisatoren des Turniers, nicht zuletzt bei Sensei Adam Khawasch 3. Dan (Kyokushinkai Tezuka Group) und würde sich auch auf die zukünftige Zusammenarbeit freuen.

Domo Arigato

OSU!

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CURSO INTERNACIONAL KYOKUSHIN - SHINKYOKUSHIN SHIHAN KENJI MIDORI 21,22 APRIL 2012



 

Wintercamp 2012

WintercampVom 12. bis 15. Januar hat das diesjährige Shinkyokushin-Austria Wintercamp im wunderschönen Tribental stattgefunden!
Heuer ist es uns wieder gelungen einen außergewöhnlichen Trainer nach Österreich zu holen und zwar SHIHAN GWIZD aus Polen!
Sein Wissen, Können und seine Persönlichkeit hat uns alle total begeistert!
Heuer hat uns auch der Winter nicht im Stich gelassen, wir hatten 2 Meter Schnee und 10 Grad Minus!
Es waren fast alle österreichischen Dojos bei diesem Camp vertreten.

Zum Abschluss hat noch eine Prüfung bis zum 2. Dan, angeführt von Shihan Gwizd, stattgefunden! Die Prüfung wurde nach den neusten Regeln des Shinkyokushin durchgeführt, da Shihan Gwizd selbst im Oktober 2011 erst die Prüfung zum 5. Dan in Japan abgelegt hat, war das kein Problem!
Die Prüfungskommission gratuliert allen die bestanden haben, zu ihrer Härte und ihrem Kyokushin Spirit!
Weiter so!

Wir gratulieren:

1. Senpai Wojtek OLECHzum 2. Dan
2. Enno DROFENIKzum 2. Kyu
3. Peter EICHINGERzum 3. Kyu
4. Dimitry MERENICHzum 3. Kyu
5. Jürgen GUMPRECHTzum 6. Kyu
6. Philipp HOLLERzum 9. Kyu
7. Anatol RENNERzum 9. Kyu


OSU!
SEE YOU NEXT YEAR IN AUSTRIA WINTERCAMP 17. - 20.01.2013

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Prüfung in Wien am 15.12.2011

PrüfungAm 15.12.2011 fand im Dojo "Ernst Happel Stadion" eine Prüfung statt, Nach mehrstündigem Prüfen von Kihon, Kata, Kraft, Kondition und Kumite haben alle Prüflinge die sehr harte Prüfung bestanden!
Die Prüfungskommission, angeführt von Sensei Marek Kubek, gratuliert allen die sich diesem Härtetest gestellt haben!

Osu !

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Slovakian Open 2011

Am 1. Oktober machte sich Sensei Marek Kubek, 4. Dan, mit einem Team aus seinem Dojo zu den Slovakian Open 2011 in Mužla auf. Sechs mutige Karatekas stellten sich der Herausforderung und bewiesen ihr Können in Kata und Kumite, während Sensei Marek Kubek die Organisatoren als Schiedsrichter unterstützte. Nach einer kurzen Eröffnungszeremonie wurde mit dem Kinderbewerb in Kata gestartet, wo die Kids zeigen konnten, was sie drauf haben. Das österreichische Team wurde von Adrian Folland in der Kategorie Buben bis 10 Jahre würdig vertreten, auch wenn es knapp nicht für einen Platz auf dem Podest ausreichte.
Bei den Kata-Bewerben für Erwachsene traten für das Team aus Wien gleich 3 Leute an. In der Kategorie "Männer von 8. bis 5. Kyu" überzeugte Michael Szabo und erreichte den 3. Platz. In der Kategorie "Damen von 4. bis 2. Kyu" trat Sonja Wagersreiter für Österreich an, musste sich jedoch leider bereits nach der 1. Runde ihren Konkurrentinnen geschlagen geben.

In der höchsten Kata-Kategorie der Damen (1. Kyu bis 4. Dan) wurde Österreich durch Danuta Pławecka vertreten, die mit einer ausgezeichneten Kata-Darbietung überzeugen konnte und ebenfalls den 3. Platz errang.
Nach Abschluss der Kata-Bewerbe wurden die Kämpfer gefordert im Kumite ihr Können unter Beweis zu stellen. Für Österreich traten Peter Eichinger (ab 4. Kyu, +80kg) und Jürgen Gumprecht (7.–5. Kyu, -80kg) auf die Matte. Für Peter war das Turnier sehr kurz, da in seiner Kategorie nur er und ein weiterer Teilnehmer antraten. Dadurch war der erste Kampf gegen den 1. Dan aus Ungarn zugleich das Finale, das Peter Eichinger nach der regulären Zeit überlegen für sich entscheiden konnte und somit den 1. Platz in seiner Kategorie erreichte.

Die beeindruckendste Darbietung des österreichischen Teams bot an diesem Tag Jürgen Gumprecht der in seiner Kategorie ebenfalls den 1. Platz erreichte. In drei Kämpfen zeigte er seinen Spirit und sein Können indem er überlegen jeden der drei Kämpfe vorzeitig für sich entschied und seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance ließ.

Insgesamt war es ein erfolgreiches Turnier für das österreichische Team, das an diesem Tag ausgezeichnet von Sensei Marek Kubek und Sempai Daniel Tomic gecoacht wurde. Die AKKO bedankt sich sehr herzlich bei den Organisatoren, allen voran Sensei Norbert Rácz, 3. Dan, und selbstverständlich bei allen Zuschauern, die mit nach Mužla gekommen sind, um das Team vor Ort zu unterstützen!